- 07.09.2026 Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil
- 01.07.2026 Sponsorenlauf 2026 – Ein voller Erfolg für Schule und Förderverein!
- 24.06.2026 Schulsportfest am 18.06.2026
- 07.09.2026 Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil
- 01.07.2026 Sponsorenlauf 2026 – Ein voller Erfolg für Schule und Förderverein!
- 24.06.2026 Schulsportfest am 18.06.2026
- 07.09.2026 Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil
- 01.07.2026 Sponsorenlauf 2026 – Ein voller Erfolg für Schule und Förderverein!
- 24.06.2026 Schulsportfest am 18.06.2026
- 07.09.2026 Landesmeisterschaften im griechisch-römischen Stil
- 01.07.2026 Sponsorenlauf 2026 – Ein voller Erfolg für Schule und Förderverein!
- 24.06.2026 Schulsportfest am 18.06.2026
Bildungs- und Begegnungsfahrt nach Karpacz (Polen)
Da standen wir wieder – zwei Klassen, Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule „Jozef Vervoort“ aus Dolgelin und der Schule aus Kostrzyn, die sich schon von unserer letzten Fahrt an die polnische Ostsee kannten. Diesmal führte uns die Reise ins Riesengebirge nach Karpacz. Nach einer scheinbar endlos langen Busfahrt erreichten wir auf unserer ersten Station ein Schloss in Lesna, das majestätisch auf uns wirkte. Die Müdigkeit wich schnell unserer Neugier: Wer hatte wohl früher hier gelebt? Wie viele Geheimnisse verbargen die dicken Steinmauern? Während wir die ersten Schritte über die alten, knarrenden Dielen machten, konnten wir schon spüren, dass diese drei Tage etwas Besonderes werden sollten. In dem Schloss gab es viele Rüstungen und Waffen aus den verschiedensten Zeiten. Geheimgänge, verborgene Falltüren und eine Schatzkammer zogen alle in ihren Bann. Auch originale Gemächer wie das Schlafzimmer der Familie oder das Bad konnten von uns besichtigt werden. Einst lebte hier eine deutsche Familie, von der noch viele Bilder an den Wänden erinnerten. Nach einer weiteren Stunde Fahrt kamen wir endlich an unserer Unterkunft mitten auf einem Hügel an. Wir bezogen unsere Zimmer, nahmen unsere erste Mahlzeit ein und erkundeten das Haus sowie den Ort.
Der zweite Tag begann früh, denn heute stand die Wanderung hinauf auf den Berg in Richtung Schneekoppe auf dem Programm. Die Wege führten uns durch den Ort, den Wald und über Wiesen, an einer Sprungschanze vorbei, immer höher hinauf. Am Anfang waren alle noch voller Energie, aber je steiler der Weg wurde, desto ruhiger wurde es – abgesehen von vereinzeltem Geächze oder Lachen, wenn jemand nicht mehr laufen konnte oder über einen großen Stein stolperte. Nach einer langen Wanderung bergauf erreichten wir schließlich die Stelle, an der wir den 4er Lift nehmen konnten. Als wir langsam, manche sehr ängstlich, nach oben schwebten, bot sich uns ein überwältigender Ausblick: das Riesengebirge breitete sich vor uns aus, mit seinen tiefen Tälern, kahlen Felsen und dem klaren Himmel voller Sonne. Die Schneekoppe schien uns zu rufen, und wir konnten den frischen Wind auf unserer Haut spüren, der uns leicht frösteln ließ. Nach einer heißen Schokolade machten wir uns auf den Weg in Richtung Schneekoppe. Obwohl es minus 2 Grad waren, froren nur wenige von uns. Dann ging es mit dem Lift wieder den Berg hinab und auf einem anderen Weg durch den Wald wieder zurück zur Unterkunft. Doch ans Ausruhen war nicht zu denken. Der nächste Programmpunkt wartete schon auf uns. Wir fuhren bepackt mit unseren Badesachen ins Schwimmbad. Es war riesig und fast leer – es fühlte sich an, als hätten wir diesen Ort ganz für uns allein. Das Schwimmbad war ein wahres Paradies: verschiedene Becken mit warmem Wasser, große Rutschen und verschiedene Whirlpools, die zum Entspannen einluden. Durch die großen Fenster konnten wir die Schneekoppe sehen, die majestätisch im Hintergrund thronte. Manche von uns tobten ausgelassen in den Rutschen, andere genossen das Wellenbad oder einfach das Schwimmen. Es war ein Moment, in dem wir uns wie schwerelos fühlten – alles war leicht, fröhlich und voller Energie. Danach waren wir zwar müde, aber rundum glücklich. Doch der Tag war für uns noch längst nicht vorbei. Nach dem Abendessen ging es nochmals in den Ort. Hier suchten wir nach kleinen Mitbringseln für unsere Familie oder für Freunde. Am Abend spielten wir Gesellschaftsspiele, versuchten uns im Tischtennis oder spielten gemeinsam Fußball. Obwohl der 3. Tag der Tag der Heimreise war, wollten wir nach dem Beladen des Busses unsere Reise mit einem weiteren Höhepunkt abschließen: der Sommerrodelbahn. Nachdem wir unsere Sicherheitsgurte festgezurrt hatten, ging es los – und was für ein Spaß das war! Die Bahn schlängelte sich durch die grüne Landschaft, mit steilen Kurven und rasanten Abfahrten. Der Wind pfiff uns um die Ohren, während wir immer schneller wurden. Einige von uns konnten gar nicht genug bekommen und fuhren gleich zweimal, ihr Lachen konnte man schon von weitem hören.
Es war der perfekte Abschluss für unsere gemeinsame Reise – aufregend, unvergesslich und voller Begeisterung.
Klasse 5a





